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Bildungsforum der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag

Stärkere Schulen, Bessere Bildung - Neue Ansätze für mehr Qualität an sächsischen Schulen

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Bildungsforum der FDP-Landtagsfraktion im ICD Dresden

(Dresden, 11.05.2009) Um neue Ansätze bei der flächendeckenden Verbesserung der Qualität an sächsischen Schulen zu diskutieren, waren rund achtzig Gäste und Teilnehmer zum Bildungsforum der FDP-Landtagsfraktion ins Dresdner Internationalen Congress Center gekommen. Darunter waren auch zahlreiche Schulleiter, Eltern-, Schüler- und Verbandsvertreter.

Als Referenten standen Gunter Neuhaus, Schulleiter der Paul-Guenther-Schule in Geithain, und Dr. Uwe Bettscheider, Schulleiter vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn, zur Verfügung.

Gunter Neuhaus sprach in seinem Vortrag zum Thema „Individuelle Förderung und längeres gemeinsames Lernen - Wie geht das?“ über die Erfahrungen seiner Gemeinschaftsschule. In Geithain können die Schüler bis zur achten Klasse gemeinsam lernen. Anschließend stellte Dr. Uwe Bettscheider sein Konzept für eine eigenständige Schule in Nordrhein-Westfalen vor. Er befürwortet mehr Selbständigkeit für Schulleiter bei Finanzen, in Personalfragen und bei pädagogischen Konzepten. Dadurch kann die Bildungsqualität insgesamt verbessert und der Lehrerberuf in der Gesellschaft aufgewertet werden.

An der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Benjamin Karabinski nahmen neben den Referenten Dagmar Mager, Geschäftsführerin Private Ganztagsschule IBB gGmbH Dresden, Jens Weichelt, Landesvorsitzender Sächsischer Lehrerverband (SLV), sowie der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, Torsten Herbst, teil.

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Podiumsdiskussion mit Jens Weichelt, Dr. Uwe Bettscheider, Benjamin
Karabinski, Dagmar Mager, Torsten Herbst und Gunter Neuhaus

Die Diskutanten waren sich darüber einig, dass eine gute Schule auch gute Lehrer benötigt. Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Mangels an Lehrkräften werde die Sicherung des Lehrernachwuchses eine wichtige Aufgabe werden. Torsten Herbst, Abgeordneter der FDP-Fraktion, hob hervor, dass Sachsen sich auf den Erfolgen bei PISA nicht ausruhen dürfe.