Von Scheitern der Feuerwehrrente kann keine Rede sein
Ehrenamt im Brand- und Katastrophenschutz nachhaltig fördern
Zu Medienberichten über ein Scheitern der geplanten Feuerwehrrente in Sachsen und der heutigen Aktuellen Debatte des Landtags zum Thema erklärt Benjamin Karabinski, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Von einem Scheitern der Feuerwehrrente kann keine Rede sein. Die Umsetzung des Projekts ist in der Koalition noch in der Diskussion. Wir schauen uns die in Sachsen unterbreiteten Vorschläge und die Modelle in anderen Ländern genau an. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.
Die FDP-Fraktion beschäftigt sich seit Jahren mit der Vielzahl von Problemen der Freiwilligen Feuerwehren. Nun werden wir in der Koalition Lösungen finden. So wollen wir das Eingangsalter für die Jugendfeuerwehren senken, um mehr junge Leute frühzeitig an dieses wichtige Ehrenamt heranzuführen. Wir wollen endlich das leidige Thema des Feuerwehrführerscheins lösen, und wir werden versuchen, für die Freiwilligen Feuerwehren mehr Kurse an der Landesfeuerwehrschule bereitzustellen.Die Arbeit in den Feuerwehren stellt eine enorme Belastung dar und verdient unsere besondere Anerkennung. Freiwilliges Engagement ist für den Brand- und Katastrophenschutz von zentraler Bedeutung, weshalb dieses Ehrenamt nachhaltig gefördert werden muss."




