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Träger der Jugendarbeit besser einbinden

Fehlende Bewilligungsbescheide erschweren Arbeitsfähigkeit der Verbände

Die Träger der freien Jugendarbeit im Freistaat Sachsen kritisieren die derzeit noch fehlenden Bewilligungsbescheide zur Maßnahmeplanung für das laufende Jahr 2010. Dazu erklärt Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

Ohne Frage: Die aktuelle Finanzsituation und die daraus resultierenden Vorgaben des zuständigen Finanzministeriums schlagen sich leider auch bei der Mittelausstattung für die Träger der freien Jugendarbeit nieder. Wir haben allerdings Verständnis für die Kritik der Verbände, die für das laufende Jahr noch keine Bewilligungsbescheide erhalten haben und deshalb momentan den laufenden Betrieb aus Eigenmitteln finanzieren müssen.

Wichtig ist es deshalb, zukünftig unbedingt auf eine frühzeitige Einbindung der betroffenen Jugendverbände zu achten, um die Arbeitsfähigkeit sicherzustellen und Unsicherheiten in der Planung vorzubeugen. Eine Vorfinanzierung durch die freien Träger, die sich engagiert und mit hohem persönlichen Einsatz um die Jugendlichen kümmern, kann nicht im Interesse der Allgemeinheit liegen.

Die Verantwortung für fristgerechte Bewilligungsbescheide liegt nicht ohne Grund beim Freistaat. Die Jugendverbände können erst dann uneingeschränkt aktiv werden, wenn sie sicher sind, die von der Gesellschaft erwarteten Maßnahmen ohne Befürchtung eigener finanzieller Engpässe durchführen zu können.

5.02.2010