Rückgang bei Kriminalität vor allem Verdienst der Polizeibeamten

Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat heute in Dresden die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2009 vorgestellt. Die Kriminalitätsrate sank auf den niedrigsten Stand seit 1993. Danach gehört Sachsen statistisch gesehen zu den fünf sichersten Bundesländern in Deutschland. Allerdings stieg der durch Straftaten entstandene finanzielle Schaden um über 94 Millionen Euro auf 398 Millionen Euro. Die Aufklärungsquote liegt fast unverändert bei knapp 57 Prozent.
Um 32 Prozent und damit erheblich gestiegen sind die Diebstähle von Kraftfahrzeugen, insbesondere im Raum Dresden und an der polnischen Grenze. Dazu erklärt Benjamin Karabinski, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Sachsen ist eines der sichersten Bundesländer Deutschlands. Das ist erfreulich. Der Rückgang bei den Straftaten ist dabei in erster Linie Verdienst der sächsischen Polizistinnen und Polizisten. Dafür gebührt ihnen unser Dank und Respekt.
Besonders der Rückgang bei rechtsextremistisch motivierten Straftaten macht uns Mut und zeigt, dass der konsequente Einsatz der zur Verfügung stehenden Rechtsmittel Früchte trägt.Die Zahlen bei Autodiebstählen, besonders in den Grenzregionen und in Dresden, können uns natürlich nicht zufrieden stellen. Hier ist es wichtig, konsequent gegenzusteuern. Die weiter verstärkte Zusammenarbeit zwischen sächsischen, polnischen und tschechischen Polizisten und die Ausweitung gemeinsamer Streifen sind ein erster Schritt bei der Bewältigung dieses Problems. Weitere müssen folgen. Die vom Minister angeregte Kooperation auch mit den Automobilherstellern begrüßen wir."




