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Reduzierte Mehrwertsteuer verschafft Beherbergungsgewerbe Luft zum Atmen und sorgt für Investitionen

Zur heutigen von CDU- und FDP-Fraktion beantragten Aktuellen Debatte "Zukunftschancen für den Tourismusstandort Sachsen und Vorteile für das Beherbergungsgewerbe durch steuerliche Entlastung" erklärt Tino Günther, tourismuspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Mit rund 5,9 Millionen Übernachtungen im Jahr 2008 ist Sachsen ein beliebtes Reiseziel. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erweist sich der Tourismus als konstante Wirtschaftgröße. Damit ist der Tourismus in Sachsen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Wachstumspotenzial. Um Potenziale zu nutzen, müssen auch zukünftig das Image Sachsens und dessen Vermarktung sowie klare Strukturen und Qualität im Vordergrund stehen.

Dabei ist die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent für das Beherbergungsgewerbe zum 01. Januar ein wichtiges Signal für den Tourismusstandort Sachsen und ein elementarer Baustein für mehr Wachstum. Die Diskussion um Steuererleichterungen für das Beherbergungsgewerbe muss endlich wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden.

Nach seinen Aufbauleistungen und seinem Durchhaltevermögen seit 1990 hat das Beherbergungsgewerbe die Steuerentlastung verdient. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz auf Übernachtungsleistungen ist längst überfällig und verschafft dem Beherbergungsgewerbe wieder Luft zum Atmen.

Die Steuererleichterung kommt Unternehmern, Gästen, Mitarbeitern und Handwerkern zugute. Hoteliers haben angekündigt, die gesparte Mehrwertsteuer für Investitionen in ihre Betriebe, für Lohnerhöhungen und Qualifikationsmaßnahmen sowie für Preissenkungen einzusetzen. Gerade Renovierungen, An- und Umbauten oder Neuanschaffungen werden dafür sorgen, dass die Wirtschaft weiter angekurbelt wird und sich das touristische Angebot verbessert."

20.01.2010