Qualität und ausreichende Kapazitäten der Lehrerausbildung wichtiger als Standortfragen

Die "Sächsische Zeitung" berichtet heute unter der Überschrift "TU soll Lehramts-Studienplätze streichen" über eine geplante Konzentration der Lehrerausbildung in Sachsen am Hochschulstandort Leipzig.
Dazu erklärt Norbert Bläsner, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Wir müssen in Sachsen zukünftig mehr Lehrer ausbilden, um den eigenen Bedarf abdecken zu können. Der derzeitige Überschuss an Lehrern darf nicht darüber hinweg täuschen, dass wir schon in wenigen Jahren mehr Lehrkräfte brauchen, als wir bisher ausbilden. Wir kommen daher um einen Ausbau der Ausbildungskapazitäten nicht herum. Dabei dürfen aber nicht lediglich Standortfragen im Vordergrund stehen, sondern der Bedarf und die dafür notwendigen Plätze."
Zudem erklärt Nico Tippelt, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:"Bei der Neuverhandlung der Hochschulvereinbarung müssen die Belange der Lehrerbildung besonders berücksichtigt werden. Das Festhalten an einmal getroffenen Standortentscheidungen darf dabei nicht wichtiger sein als die Sicherung des tatsächlichen Bedarfs an Lehrern. Wenn dafür der Standort Dresden erforderlich ist, muss auch er erhalten bleiben."




