Lehrgangsangebot für Freiwillige Feuerwehren muss verbessert werden
Nur jeder dritte beantragte Lehrgang wird genehmigt

Die Kapazität der Sächsischen Landesfeuerwehrschule reicht aktuell nicht aus. Jeder dritte von den Feuerwehren beantragte Lehrgangsplatz wurde nicht genehmigt. Das ergab eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag. Im Jahr 2009 wurden von den Freiwilligen Feuerwehren rund 6.800 Lehrgangsplätze als Bedarf angemeldet; tatsächlich zugewiesen wurden nur 2.218 Plätze.
Dazu erklärt Benjamin Karabinski, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Die Arbeit der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ist ein herausragender Beitrag für unser Gemeinwesen und ein unverzichtbares Element bürgerschaftlichen Engagements.
Um effektive Löscheinsätze durchzuführen und einen hinreichenden Eigenschutz der Mitglieder zu gewährleisten, ist die Durchführung einer ausreichenden Zahl von Lehrgängen zwingend notwendig. Offenkundig reichen die Kapazitäten derzeit nicht aus. Zu wenige Freiwillige Feuerwehren bekommen die von ihnen beantragten Lehrgänge genehmigt.
Wir werden gemeinsam mit unserem Koalitionspartner und dem Innenminister an der Lösung dieses Problems arbeiten. Das Innenministerium hat hierzu verschiedene Lösungsvorschläge unterbreitet. So sollen unter anderem der Personaleinsatz optimiert und Lehrgänge künftig auch dezentral am Heimatstandort der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt werden können. Diese gilt es nun zügig auf ihre Realisierbarkeit zu prüfen."Detaillierte Angaben - aufgeschlüsselt nach Landkreisen und Kreisfreien Städten - in der Kleinen Anfrage "Durchführung von Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule" Achtung: Bitte Korrektur des SMI beachten.




