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Begrüßenswerte Entwicklung der Drittmitteleinwerbung von Hochschulen

Mehr Finanzautonomie für Forschung und Lehre

Nach Informationen des Statistischen Landesamtes sind im Jahr 2008 die Einnahmen und insbesondere die Drittmitteleinnahmen der 26 Hochschulen und der zwei Universitätskliniken des Freistaates Sachsen gestiegen. Beim Anstieg der Einnahmen um 8,7 Prozent auf insgesamt 908,9 Millionen Euro macht der Anteil der Drittmittel an den Gesamteinnahmen inzwischen fast ein Drittel aus. Die Drittmitteleinnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr um 24,6 Prozent überproportional gestiegen.

Dazu erklärt Nico Tippelt, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Das deutliche Plus bei der Drittmitteleinwerbung an den sächsischen Hochschulen ist höchst erfreulich und begrüßenswert. Diese zusätzlichen Mittel sind ein wichtiger finanzieller Baustein für die Hochschulen, die in dieser Größenordnung mittlerweile unverzichtbar sind.

Auch angesichts der immer knapper werdenden Gelder der öffentlichen Haushalte stellen Sponsoring und Drittmitteleinwerbung mehr denn je ein ergänzendes Finanzierungselement neben der Grundfinanzierung dar. Die sächsische Forschung und Entwicklung an unseren Hochschulen findet breite Anerkennung, was sich in diesen Zahlen widerspiegelt.

Daher ist es umso wichtiger, die Voraussetzungen und Anreize weiter zu verbessern, damit Hochschulen stärker Drittmittel einwerben können. Auf diesem Weg wollen wir die Hochschulen weiter unterstützen. Wir verfolgen daher das Ziel, den Hochschulen langfristig noch mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung auch in finanziellen Belangen zu verschaffen."

Information "Drittmitteleinnahmen der sächsischen Hochschulen so hoch wie nie" des Statistischen Landesamtes

23.01.2010